
Paraffin, Silikon und Antibiotikasalben gehören nicht in den Penis. Sie können dauerhafte Verhärtungen und Entzündungen auslösen und lassen sich später nur schwer wieder entfernen. Welche Methode für eine Verdickung infrage kommt, klärt der Arzt in einer persönlichen Beratung.
Warum Fremdstoffe im Penis ein Problem sind
Der Wunsch nach mehr Umfang ist eine persönliche Entscheidung. Umso wichtiger ist es, vorher zu wissen, welches Material verwendet wird und welche Risiken es mitbringt. Nicht jede Methode ist gleich sicher oder für jeden geeignet.
Paraffin, Silikon und Salben sind nicht dafür gemacht, in Gewebe gespritzt zu werden. Der Körper reagiert auf sie wie auf einen Fremdkörper. Mögliche Folgen sind:
- Verhärtungen des Gewebes, die dauerhaft bleiben können
- Entzündungen und Infektionen
- unerwünschte Ergebnisse, zum Beispiel Knoten oder Unebenheiten
- Schwierigkeiten bei einer späteren Entfernung
Ein Beispiel aus der Praxis
Dr. Jethon begegnet immer wieder Patienten, die sich außerhalb einer Praxis Fremdstoffe haben spritzen lassen, darunter Paraffin, Silikon und Hyaluronsäure. In einem Fall war es sogar eine Antibiotikasalbe, die zuvor in einer Küche erwärmt wurde. Das Gewebe war danach dauerhaft hart, und der Patient wünschte sich die Entfernung.
Eine solche Entfernung ist aufwendiger als das Einbringen. Sie muss sorgfältig vorbereitet werden, denn vorher lässt sich schwer sagen, wie das Gewebe reagiert, ob sich etwas entzündet und wie gut es heilt.
Was stattdessen infrage kommt
Eigenfett. Bei dieser Methode wird körpereigenes Fettgewebe verwendet, das zuvor an einer anderen Körperstelle entnommen wird. Wir setzen in unserer Praxis vor allem darauf, weil es sich natürlich anfühlt und kein fremdes Material in den Körper kommt. All das bespricht Dr. Jethon vorab mit Ihnen in einem persönlichen Beratungsgespräch. Mehr zur Methode finden Sie auf unserer Seite zur Penisverdickung.
Hyaluronsäure. Die Praxis setzt sie nur vereinzelt und in besonderen Ausnahmefällen ein, und zwar mit einer stumpfen Kanüle, mit der sich kein anderes Gewebe durchstechen lässt.
Nicht infrage kommen Paraffin, Silikon und Antibiotikasalben.
Woran Sie eine seriöse Beratung erkennen
Stellen Sie vor jeder Behandlung diese Fragen:
- Welches Material wird verwendet, und woher stammt es?
- Welche Risiken und Alternativen gibt es?
- Was passiert, wenn ich mit dem Ergebnis nicht zufrieden bin?
- Wie verläuft die Nachsorge?
Ein seriöser Arzt nimmt sich Zeit, erklärt die Risiken offen und setzt Sie nicht unter Druck.
Was tun, wenn bereits ein Fremdstoff eingebracht wurde?
Wenn bei Ihnen bereits ein Fremdstoff eingebracht wurde, können Sie sich gerne bei uns melden. In einem persönlichen Gespräch klären wir mit Ihnen, ob und wie eine Behandlung möglich ist. Jetzt Kontakt aufnehmen
Versuchen Sie nicht, etwas selbst zu entfernen. Bei Schmerzen, Rötung, Schwellung oder Fieber suchen Sie bitte umgehend ärztliche Hilfe auf.
Häufige Fragen
Ist Paraffin oder Silikon für eine Penisverdickung geeignet?
Nein. Beides sind Fremdstoffe, die Verhärtungen und Entzündungen auslösen können und sich später nur schwer entfernen lassen.
Warum setzt die Praxis auf Eigenfett?
Körpereigenes Gewebe fühlt sich natürlich an und ist nach Einschätzung von Dr. Jethon die geeignetere Methode.
Lassen sich eingespritzte Fremdstoffe wieder entfernen?
Das ist aufwendiger als das Einbringen und muss sorgfältig vorbereitet werden. Wie sich das Gewebe verhält, lässt sich nur im Einzelfall beurteilen.
Kann ich mich persönlich beraten lassen?
Ja. Sie können mit uns ein persönliches Beratungsgespräch vereinbaren, in dem Ihre Vorstellungen, die Methoden und die Risiken besprochen werden.
Dr. Jethon erklärt das Thema auch in einem kurzen Video: Zum Instagram-Beitrag.
Hinweis
Dieser Beitrag ersetzt keine persönliche ärztliche Beratung. Welche Methode für Sie geeignet ist, hängt von Ihrer individuellen Situation ab.









